Ein heißer Sommer in den Hochlagen Tirols. Ein Erzähler, eine junge Frau, ein trockener und wasserloser August. Die Atmosphäre, in der das Werk von Stefan Zweig spielt, ist schwer, drückend und sommerlich.
Der Autor korreliert die Taten, Empfindungen, Reaktionen, Stimmungen und seelischen Veränderungen der verschiedenen Charaktere mit den wechselnden Wetterbedingungen, eine Idee, die man sowohl in dieser Novelle als auch in anderen Werken von Zweig findet.
So kommen in Der Weib und die Landschaft die Helden, insbesondere das junge Mädchen, das der Autor und Erzähler trifft, nach dem „körperlichen“ Kontakt mit der Natur, dem Symbol der Frau, verändert zurück.
Der Erzähler – mit seinen Sinnen in Überreizung aufgrund der drückenden Hitze – nimmt die Natur wahr als weibliches Wesen, das mit dem Himmel, der Verkörperung des Männlichen, anbandelt.
Der Weib und die Landschaft ist eine Novelle mit allegorischem Charakter, die zugleich Emotionalität und Lyrik ausstrahlt. [Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Stefan Zweig
- Verleger
- Roes
- Verlage
- Ströme
- Typ
- Prosa
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 65
- Veröffentlichungsdatum
- 7/2000
- Veröffentlichungsdatum
- 2000
- Abmessungen
- 13x20 cm
- ISBN-13
- 9789602830970
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