Unter dem Schrecken, den die unerwartete Invasion einer furchtbaren Seuche, wie der Pest, in einer ahnungslosen Stadt verursacht, gelingt es dem Autor, die gesamte Reaktion, die Angst und das passive Abwarten oder die Verzweiflung derjenigen, die infiziert sind oder infiziert werden, eindrucksvoll zu schildern. Es handelt sich um die menschliche Schwäche angesichts der Willkür einer Plage, gegen die niemand kämpfen kann und vor der man sich nicht verteidigen kann. Andererseits gibt es eine andere Art von Menschen, nicht mehr die Leidenden, sondern die Kämpfenden, die menschliche Würde bewahren.
Albert Camus (1913-1960), französischer Romancier, Dramatiker und Essayist, wurde 1957 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Er wurde in Mondovi in Algerien geboren und starb – bei einem Autounfall gemeinsam mit seinem Verleger Michel Gallimard – in Sains, Frankreich. Gründer des "Théâtre du Travail" (1935), für das er als Regisseur, adapter, Schauspieler und Theoretiker tätig war, verdankt er seinen Ruf fast gleichermaßen seinen Romanen "Der Fremde" und "Die Pest" wie auch seinen Theaterstücken "Caligula", "Die Gerechten" sowie seinen philosophischen Essays "Der Mythos des Sisyphos" und "Der rebellische Mensch".
Hersteller
- Autor
- Albert Camus
- Verleger
- Zitros
- Verlage
- Zítros
- Typ
- Klassische Literatur, Prosa
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 317
- Veröffentlichungsdatum
- 1997
- Abmessungen
- 19x12 cm
- ISBN-13
- 9789607760173
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