Im Jahr 1204 beginnt der Vierte Kreuzzug. Die westliche lateinische Armee erobert Konstantinopel, die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches, und von dort aus dringt sie allmählich in die Ägäis ein. Bis 1261, als die Byzantiner die Stadt zurückeroberten, gründeten die fränkischen Kreuzritter in der gesamten Ägäis kleine lateinische Lehen, Herzogtümer und Fürstentümer, die große politische und soziale Veränderungen in der Region des Archipels mit sich brachten.
Sie ziehen nun die Fäden der Wirtschaft durch den Handel, während sie gleichzeitig der einheimischen Bevölkerung aufzwängen, den Katholizismus anzunehmen und ihren Glauben an den Papst zu bekennen. Der Sklavenhandel blüht, und griechisch-orthodoxe Männer und Frauen werden gewaltsam in die großen Häfen des Westens verschleppt. Der Hellenismus schrumpft, der Reichtum Griechenlands wird in die großen wirtschaftlichen Zentren des Westens transferiert, und das Volk lebt in einer neuen Besetzung nach der römischen.
Trotz der umfangreichen Literatur zu den Kreuzzügen sind die fränkischen Staaten der Ägäis ein Thema, das von Historikern der modernen Zeit vernachlässigt wird. Peter Lock untersucht eingehend die Regierungsweise der verschiedenen fränkischen Staaten der Ägäis, ihre soziale, wirtschaftliche, religiöse und kulturelle Entwicklung sowie den Einfluss, den sie auf die griechische Bevölkerung ausübten.
Diese wunderbare und äußerst umfangreiche historische Studie offenbart unbekannte Facetten der griechischen Geschichte und stellt einen Meilenstein in den bisherigen historischen Forschungen über die Kreuzzüge dar.
Hersteller
- Autor
- Peter Lock
- Verleger
- Enalios
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Tastaturen
- Akademisch
- Motiv
- Byzantin
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 636
- Veröffentlichungsdatum
- 10/1998
- Veröffentlichungsdatum
- 1998
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789605360160
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