Von der Zeit, als die "Euriskon" (1859) unter der Herausgeberschaft von Iak. Polylias veröffentlicht wurden, bis in die Jahre der Zwischenkriegszeit, blieb das Werk von D. Solomos aus der reifen Periode ein Rätsel für die athenische Kritik und verursachte unüberwindliche Verlegenheit.
Die übertriebenen Urteile über Solomos, vor allem seit der Zeit von Palamas und danach, schlossen in der Praxis die synthetischen Werke des Dichters aus der Betrachtung aus. Diese Werke standen im Konflikt mit einem seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Athen etablierten Regelwerk der Glaubwürdigkeit, das mit teils modifizierten Ansätzen über viele Jahre die neu-griechische Literaturszene dominierte.
Das Interesse dieser Arbeit richtet sich genau auf die interpretativen Untersuchungen jener Bedingungen, unter denen die reifen Werke von Solomos im Wesentlichen abgelehnt wurden, entweder weil sie "stückhaft" waren, oder weil sie in Bezug auf die erforderliche Harmonie zwischen Fantasie und Denken, Form und Inhalt "unausgewogen" waren (da der Dichter seine Fantasie nicht "zähmte" oder die Sprache nicht "erobern" konnte), oder schließlich, weil sie den Kontakt mit dem wirklichen Leben verloren hatten.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Dimitris Agelatos
- Verleger
- Patakis
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 265
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2000
- Tastaturen
- Biografie
- Eigenschaft
- Autoren
- Veröffentlichungsdatum
- 2000
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789603787983
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