Im Gegensatz zum Menschen, der sich für die Kommunikation mit der Welt auf Sehen und Hören stützt, sammeln die meisten lebenden Organismen die erforderlichen Informationen über ihre Umgebung, indem sie in der Regel die „Sprache der chemischen Signale“ verwenden: Sie reagieren auf chemische Substanzen, die von anderen Organismen, sei es derselben oder einer anderen Art, ausgehen, und nehmen lebenswichtige Botschaften für ihr Überleben und ihre Fortpflanzung auf.
Viele dieser Substanzen, insbesondere diejenigen, die zwischen den Mitgliedern derselben Art ausgetauscht werden, werden Pheromone genannt (von den griechischen Wörtern φέρω und ὁρμή) und liefern Informationen über drohende Gefahren, verfügbare Nahrungsquellen, abgegrenzte Gebiete sowie über den Fortpflanzungszustand von Individuen des anderen Geschlechts.
In diesem Buch untersucht Agosta die Chemie der Pheromone und die Mechanismen, mit denen Pheromone bestimmte Verhaltensweisen von Tieren beeinflussen, und beschreibt gleichzeitig detailliert die komplexen Prozesse, die jede Pheromon mit spezifischem Verhalten, deren Isolation und die Bestimmung ihrer aktiven Bestandteile in Verbindung bringen.
Er versäumt es auch nicht, die Bedeutung der ständig wachsenden wissenschaftlichen Daten zu betonen, die für das Verständnis der Evolution, der Ökologie, des menschlichen Verhaltens und der etablierten landwirtschaftlichen Techniken von Bedeutung sind.
„Chemische Kommunikation“ deckt das gesamte Spektrum der Lebewesen ab, von einfachen Organismen wie Schleimpilzen und Braunalgen bis hin zu Insekten, Fischen, Reptilien, Vögeln, Säugetieren und schließt mit einem äußerst interessanten, zudem herausfordernden Kapitel über Pheromone beim Menschen.
Im Verlauf führt der Autor dutzende Beispiele für die Pheromonwirkung an: Der Käfer findet eine Kiefer nach seinem Geschmack, und kurz darauf entfaltet sich ein regelrechter Käferangriff. Der verletzte Fisch nähert sich seiner Schule, aber seine Gefährten zerstreuen sich panisch. Männliche Schlangen „spielen“ die Weibchen nach und täuschen ihre Konkurrenten, wodurch sie ihre Chancen erhöhen, sich mit dem begehrten Weibchen zu paaren. Junge weibliche Mäuse erreichen die Phase der sexuellen Reife, sobald das erwachsene Männchen erscheint.
Hersteller
- Autor
- William C. Agosta
- Verleger
- Panepistimiakes Ekdoseis Kritis
- Ursprünglicher Titel
- Chemische Kommunikation
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Die Sprache der Pheromone
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 216
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2000
- Veröffentlichungsdatum
- 2000
- Abmessungen
- 22x24 cm
- ISBN-13
- 9789605241087
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