Die Vielfalt der Positionen, die die Rolle und Funktion des Objekts hat, lässt sich nicht leicht mit einer Definition erfassen. Sie bringt alle psychischen Systeme ins Spiel, insbesondere die Beteiligung des „Es“, da seine ersten Investitionen auch die anderen psychischen Systeme strukturieren werden.
Automatisch wird die Problematik der Beziehung zwischen innerem und äußerem Objekt, innerer und äußerer Realität aufgeworfen. Die anderen psychischen Systeme (Ich, Über-Ich) werden aufgrund der Investitionen des „Es“ in die äußere Realität strukturiert. Das Trieb wird auf dem Weg zum Objekt zum Ausdruck gebracht und nimmt hier erneut Stellung zu den Vertretern des Triebes.
Das Objekt repräsentiert das Ich (es liegt anstelle davon), steht ihm gleichzeitig entgegen. Fremd und vertraut zugleich für das Ich, ist es eine ursächliche Quelle von Trennungs- und Verlassenheitsangst, aber auch von Durchdringungs- und Invasionsangst auf der anderen Seite. Das Ich hasst das Objekt, weil es ihm entgegensteht und seine Allmacht verliert.
Es hasst es auch, weil es gezwungen ist, es zu repräsentieren, um den Mangel in Abwesenheit, die Quantität des Traumas in psychische Qualität umzuformen. Es ist eine mühsame Arbeit, die das verletzte narzisstische Ich gerne vermeiden würde. Das Ich hasst sich auch selbst, da es das Resultat eines schmerzhaften Trennungsprozesses ist und das Objekt sich selbständig werden lässt.
Hersteller
- Autoren
- Vasilis Dimopoulos, Vasilis Dimopoulos
- Verleger
- Armos
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Das Objekt der Psychoanalyse. Die Psychoanalyse des Objekts
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 170
- Veröffentlichungsdatum
- 9/2019
- Veröffentlichungsdatum
- 2019
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789606151729
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