Die stark selbstreferenziellen Texte sind die Briefe des klassischen Philologen, Historikers und Archäologen Ernst Curtius aus Griechenland, spontan und jugendlich, die er im Alter von 23 bis 26 Jahren während seines vierjährigen Aufenthalts in Griechenland (1837–1840) verfasste. Eine Stimme aus der Vergangenheit, deren Echo uns jedoch so nah berührt.
Sein Wort dient keinen Zwecken, es verkündet keine dogmatischen Ansichten und ist nicht mit Ideologien verbunden. Vielmehr überträgt es authentische Erfahrungen und spiegelt vor allem das streitbare Individuum wider, das es wagt, außerhalb des Kreises der Vertrautheit zu leben und zu handeln, sich dem Neuen und Fremden entgegenzustellen und mit ihm zusammenzuleben. Das Narrativ der Briefe von Ernst Curtius bleibt kraftvoll und aktuell.
Diese Briefe zeichnen seinen Weg zur Selbstkenntnis nach, erzählen von der Reifung eines Charakters und der Entwicklung eines humanistischen, griechenzentrierten Denkens. Wir verfolgen die fruchtbaren Jahre der Ausbildung einer charismatischen Persönlichkeit, die Entstehung des zukünftigen talentierten Inspirators kultureller Initiativen, einen Weg zur geistigen Vollkommenheit, der Curtius letztendlich zu einem vielseitigen und eloquenten Verteidiger des antiken sowie des modernen Griechenlands machte, einer menschlichen Autorität.
Hersteller
- Verleger
- Kapon
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Erzählung
- Motiv
- Geschichte Europas
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 112
- Veröffentlichungsdatum
- 9/2019
- Veröffentlichungsdatum
- 2019
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9786185209506
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