Jeder, der beginnt, den Misopogon von Julian zu lesen, wird sicherlich viele Stellen mit dem Bleistift unterstreichen. An manchen Stellen wird er lachen, manchmal wird er der Versuchung verfallen, traurige Vergleiche zu heutigen Politikern und Denkern zu ziehen, andere Stellen werden die Gedichte von Kavafis erhellen, die so oft Julian erwähnen – und vielleicht werden viele sich in die Geschichte verlieben, so wie es der alexandrinische Dichter tat.
Eines ist sicher: In der Weltgeschichte gibt es keinen derart aufschlussreichen und ehrlichen Appell eines Staatsführers an seine Bürger. Noch nie wurde eine Ethikstunde mit so viel Offenheit, Humor und Selbstironie gelehrt. Der "Misopogon", neben seinem hohen Wert als historisches Dokument, ist ein schriftliches Denkmal griechischer Ethik.
(Aus der Beschreibung auf der Rückseite des Buches)
„Das Werk des Julian, „Misopogon“, ist so bewundernswert und geistreich, dass es schwerfällt, es einem Kaiser zuzuschreiben“ (Will Durant, Weltgeschichte der Zivilisation, Band IV)
„... wählt eines eurer Kinder aus und lasst es nur mit den Schriften gebildet werden. Und wenn es, wenn es erwachsen ist, zeigt, dass es bedeutendere Dinge tun kann als die Sklaven, dann glaubt, dass ich Unsinn rede und an Melancholie leide“ (Julian, Gegen die Christen 23Oa)
Hersteller
- Autor
- Ioulianos o Paravatis
- Verleger
- Epilogi / THyrathen
- Genre
- Byzantinische Literatur
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 288
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2013
- Veröffentlichungsdatum
- 2013
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Sprache
- Griechisch
- ISBN-13
- 9789608097377
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