Der allmächtige Mensch, der Eroberer dieses kleinen Planeten im unermesslichen Universum! Dieses auf den ersten Blick schwache Wesen, das den Mut und die Größe hat, herauszufordern: Gib mir einen Punkt, auf den ich treten kann, und ich werde die Erde bewegen. Das Unbekannte, so furchterregend und überweltlich es auch sein mag, hält ihn nicht auf, es enttäuscht ihn nicht. Es mag ihm Ehrfurcht und Angst einflößen, doch es war und ist immer seine Vision.
Durch die Wege der ungezähmtesten Fantasie versucht er, dieses Unbekannte zu erforschen und zu begreifen. Mit Träumen, Weissagungen und Symbolen strebt er danach, es zu erklären, wie einst in den Höhlen. Die kleinen Gedanken seines Gehirns, Funken, die im dunklen Horizont der Logik flackern, helfen ihm, rudimentäre Vergleiche anzustellen und Schlussfolgerungen zu ziehen.
Die Kraft der bluthungrigen Bestien beeindruckt ihn. Auch die List der Schwachen, um zu überleben, beeindruckt ihn. Auch er, schwach, sucht Wege zum Sieg. Vielleicht wandte er zum ersten Mal seinen Blick gen Himmel und seine ursprüngliche Gedanken fanden die erste Wahrheit. Es war die Pracht und Unbeschwertheit der Vögel, die frei und sicher flogen, während unten der harte Kampf ums Überleben tobte.
Der Himmel also! Dorthin musste er sich wenden. In diesen endlosen, himmelblauen, chaotischen und geheimnisvollen Himmel. Ein Wunsch, der seitdem tief in ihm Wurzeln schlug und zu einem unstillbaren Verlangen wurde, das von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Besteigung und Suche nach dem Höchsten, was um ihn herum war. Das verlorene Paradies mit den kühlen, blühenden Gärten, dort oben in den gewaltigen und unberührten Bergen zu finden. Die Erde zu betrachten und zu umarmen, als Herrscher und Allmächtiger, genau wie die Götter.
Die furchtbaren Götter mit menschlichen Leidenschaften und Schwächen, die der Mensch selbst nach seinem eigenen Ebenbild geschaffen hat und die er dort oben wohnen ließ. Viele Male während der Geschichte wurden diese Paradiese erobert. Mit tausend Mühen, Anstrengungen und Opfern wurden sie zu seinen Eigen. Keuchend und erschöpft erreichte der Mensch dorthin. Glückseligkeit und grenzenfreude Freude folgten.
Doch, diese Euphorie hielt nicht lange an. Sie verschwand, als er entdeckte, dass die Götter verschwunden waren. Sie waren weitergeflogen mit den weißen Rosse seiner eigenen Fantasie. Sie waren für andere, schönere Paradiese gegangen und der neue Versuch begann von neuem. Doch auch diese Stufen der neuen Eroberung waren gut. Neue Horizonte eröffneten sich, klarer, strahlender. Stück für Stück wurden Tabus und Ängste abgebaut. Stück für Stück wurden die Götter vertrauter, freundlicher.
(...) [Auszug aus einem Text zur Verlags- oder Ausgabepräsentation]
Hersteller
- Verleger
- Militos
- Untertitel
- Griechische Militär- und Zivilluftfahrt 1908-1998
- Anzahl der Seiten
- 334
- Veröffentlichungsdatum
- 12/1998
- Veröffentlichungsdatum
- 1998
- Abmessungen
- 26x30 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Geopolitische Region
- Griechenland & Zypern
- ISBN-13
- 9789608460119
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