Laut der Tradition begann alles, als Papst Urban II. die Ritter Europas aufrief, Jerusalem vom Islam zu befreien. Aber war der wahre Katalysator vielleicht irgendwo weit östlich von Rom?
Peter Frankopan widerlegt fest etablierte Interpretationen eines Jahrtausends, indem er das Schwergewicht nach Konstantinopel und ins Byzantinische Reich verlagert. Der erste Kreuzzug bestimmte die Geschicke des Mittelalters. Er etablierte die gemeinsame Identität der Ritterlichkeit Europas und stützte sie unerschütterlich auf den christlichen Glauben.
Er beeinflusste das Verhalten der Ritter, wobei Frömmigkeit und Pflicht als wertvolle persönliche Eigenschaften hervorgehoben wurden, die in Gedichten und Prosa, Liedern und Kunstwerken gepriesen wurden. Er idealisierte die Idee des frommen Ritters, der für Gott kämpft.
Er etablierte den Papst als Führer von nicht nur geistlicher Bedeutung, sondern auch politischer Gewichtigkeit. Er gab den westlichen Herrschaften ein gemeinsames Ziel, indem er einen Rahmen schuf, in dem die Verteidigung der Kirche nicht nur wünschenswert, sondern auch geboten war. Mit dem ersten Kreuzzug wurden die Ideen und Strukturen geboren, die Europa bis zur Reformation prägten.
Hersteller
- Autor
- Peter Frankopan
- Verleger
- Alexandreia
- Typ
- Geisteswissenschaften, Geographie, Kultur
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Der Ruf des Ostens
- Umschlag
- Gebundene Ausgabe
- Anzahl der Seiten
- 312
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2019
- Veröffentlichungsdatum
- 2019
- Abmessungen
- 24x17 cm
- ISBN-13
- 9789602218303
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