Ich war immer Sozialist. Ich trat früh der sozialdemokratischen Strömung bei, der einzigen, die Gleichheit mit Freiheit verbindet.
Ich weiß, dass für eine Verteilung des Reichtums dieser zuerst produziert werden muss. Aber ich bin tief überzeugt, dass der Markt nicht unreguliert bleiben darf.
Heute steht das Imperium des Geldes erneut auf der Anklagebank. Das Geld dominiert. Es war ein Werkzeug, ist aber zum Herren geworden. Während das Geld der realen Wirtschaft dienen sollte, wird es zum Maß aller Dinge, zum Kriterium des menschlichen Lebens.
Haben Sie Geld? Haben Sie alles. Haben Sie keins? Sind Sie nichts wert. Geld ist das Gesetz und die Propheten. Ich hege keine Illusion, dass ich seiner Macht ein Ende setzen kann. Aber ich kann starke Gegengewichte vorschlagen: Die produzierende Wirtschaft sollte herrschen und nicht das Finanzsystem, die Unternehmen und nicht die Banken, die Investoren und nicht die Rentiers, die Arbeit und nicht das Kapital, die Politik und nicht die Märkte, das Gemeinwohl und nicht der schnelle Profit, die Leistungsfähigkeit und nicht die von Geburt an privilegierten, der soziale Aufstieg und nicht das Erbe, die Würde und nicht die Gier, die Gerechtigkeit und nicht die Ungleichheit, die Demokratie [Republik] und nicht die Einzelinteressen.
F.H.
Hersteller
- Autor
- François Hollande
- Verleger
- Polis
- Ursprünglicher Titel
- Schicksalswende
- Anzahl der Seiten
- 173
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2012
- Veröffentlichungsdatum
- 2012
- Abmessungen
- 12x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Europa
- ISBN-13
- 9789604353552
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