Der Stephen zog den Kragen seines Mantels hoch, während er mit schnellen Schritten am Bahnsteig vorbeiging. Eine dicke Schicht Nebel bedeckte den Bahnhof. Die riesigen Dampfmaschinen pfiffen langgezogen, während sie Dampfwolken in die frostige Atmosphäre entließen. Alles war schmutzig, von Rauch bedeckt. Was für ein abscheulicher Ort… was für eine abscheuliche Stadt! dachte Stephen mit Abscheu. Seine anfängliche Begeisterung für London, seine Geschäfte, Restaurants, die elegant gekleideten, charmanten Frauen war verflogen. Nun erschien ihm die Stadt wie ein funkelnder Edelstein, der in einen traurigen Rahmen eingeklebt war. Hoffentlich wäre er jetzt wieder in Südafrika… Er spürte eine Enge vor Nostalgie für seine Heimat; die Sonne, den blauen Himmel, die blühenden Gärten… jene Büsche voller blauer Jasminblüten, die Kletterpflanzen, die an jedem Hütten hochkletterten. Und hier… Schmutz, Dreck und unendliche Menschenmengen, die sich bewegten, eilten, drängten. Lebendige Ameisen, die fleißig um ihr Ameisennest herumgingen.
Zu Weihnachten begegnen wir einer heuchlerischen Intensität, einer Heuchelei mit gutem Motiv, aber in jedem Fall bleibt es Heuchelei!
Es ist Heiligabend und in der Villa der Lis hat sich die ganze Familie versammelt, sogar Mitglieder, die seit Jahren verloren sind, um die Feiertage gemeinsam zu verbringen. Nach dem Abendessen, jedoch, anstatt Lieder und Wünsche zu hören, ertönt aus dem Zimmer des alten Simeon Li das Geräusch umgestürzter Möbel und schließlich ein übernatürliches Geschrei der Angst und des Schmerzes.
Der Patriarch der Familie liegt tot in einem unerklärlich großen Blutsee, während die Tür des Zimmers von innen verschlossen ist. Hercule Poirot, der in der Gegend als Gast des Polizeidirektors ist, bietet seine Hilfe bei der Lösung des Rätsels an.
Statt jedoch geschockte Verwandte zu finden, die um den Verlust ihres Angehörigen trauern, findet er sie misstrauisch einander anblickend, bereit, sich gegenseitig zu beschuldigen. Bald wird sich herausstellen, dass jeder von ihnen seine eigenen Gründe hatte, den tyrannischen alten Simeon zu hassen.
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Hersteller
Produktanleitungen
Spezifikationen
- Autor
- Agatha Christie
- Verleger
- PSychogios
- Ursprünglicher Titel
- Hercule Poirots Weihnachten
- Verlage
- Psychogios
- Typ
- Krimi
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 288
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2019
- Veröffentlichungsdatum
- 2019
- Abmessungen
- 13x20 cm
- ISBN-13
- 9786180131031
Zusätzliche Spezifikationen
- Serie
- Hercule Poirot
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