Die Schule der Frauen war zu ihrer Zeit ein Skandal — so groß, dass nur Tartuffe ihn übertreffen konnte. Und das war keineswegs zufällig: Molière zielte auf die herrschende Moral und die gesellschaftliche Heuchelei ab, indem er zu einem heiß umstrittenen Thema seiner Zeit Stellung nahm, einem Problem, das das Fundament der Gesellschaft, die Familie, berührte.
Denn das Thema dieses Werks ist nichts anderes als die Frage der Ehe und insbesondere die Wahl des Partners. Indem er die vorherrschenden Ansichten, die nur dem Vater oder dem Ehemann das ausschließliche Recht zur Wahl zugestanden, verspotte, erklärt der große Komiker, dass die Schule der Moral nicht die isolierten Klöster, die moralischen Lesungen und jegliche Art von Verboten und Einschränkungen sind, sondern das gesellschaftliche Leben selbst, wenn es im Geist absoluter Freiheit und Vertrauen verwirklicht wird.
In einer Zeit wie der unseren, in der wir täglich feststellen, dass die tatsächliche Gleichheit und der Respekt für die Persönlichkeit der Frauen weiterhin ein erstrebenswertes Ziel sind, bleibt dieses Werk ebenso brisant und aktuell.
Hersteller
- Autoren
- Molière, Jean Baptiste De Moliere
- Verleger
- Morfotiko Idryma Ethnikis Trapezis
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 136
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2019
- Veröffentlichungsdatum
- 2019
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 12x18 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Kino
- ISBN-13
- 9789602507445
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