Der Zwischenkrieg, also die Periode von 1922-1940, ist die bedeutendste Phase in der neueren Geschichte Griechenlands. Zu dieser Zeit wurden die Grundlagen für die Realität gelegt, wie wir sie heute erleben.
In diesem Buch werden Aspekte der Sozialgeschichte der Griechen präsentiert, die mit Sicherheit nicht nur Mazedonien betreffen. Die Bildung der Netzwerke der Politiker, ihre Strategien zur Stimmenakquise, die Ausdrucksweise und Handhabung der zahllosen Anliegen der Wähler-Landleute, die Konflikte zwischen Einheimischen und Flüchtlingen bezüglich des Landes, die intensiven politischen Leidenschaften der gespaltenen Griechen in Venizelisten und Antivenizelisten sind einige der Elemente, die in dieser Studie analysiert werden und die gesamte griechische Landschaft der Zwischenkriegszeit kennzeichnen.
Der Fokus der Studie liegt auf zwei Gruppen, die beide "Fremde" waren: auf den Flüchtlingen, die in eine neue Heimat kamen, die sehr unterschiedlich von der war, die sie verlassen hatten, und auf den slawischsprachigen Personen, die ebenfalls auf ihre Weise "fremd" waren. Die grundlegende Frage, die dieses Buch durchzieht, ist, welche Rolle der Staat bei dem Versuch spielte, die slawischsprachigen Menschen und die Flüchtlinge in die griechische Gesellschaft zu integrieren, und wie das parlamentarische System die Bildung nationaler und politischer Identitäten in der Zwischenkriegs-Mazedonien beeinflusste.
Hersteller
- Autor
- Raymondos Alvanos
- Verleger
- Epikentro
- Typ
- Politikwissenschaften, Geographie, Volkskunde, Kultur
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Staat und politische Identitäten im Mazedonien der Zwischenkriegszeit
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 272
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2019
- Veröffentlichungsdatum
- 2019
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789604587711
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