Aus der einfachen und öden Notwendigkeit, eine Aufzeichnung in einem Ledger zu führen, entstand die Schrift. Die ersten Schriftzeichen waren landwirtschaftliche Aufzeichnungen. Alles begann in Mesopotamien, also zwischen dem Tigris und dem Euphrat. Dieses Gebiet des Nahen Ostens war in zwei Völker unterteilt, die völlig unterschiedliche Sprachen sprachen: die Sumerer im Süden und die Akkadier im Norden, zwischen dem 6. und 1. Jahrtausend v. Chr. Die ersten Zeichen mit irgendeiner Form der Schrift wurden in Sumer auf der Stadt Uruk entdeckt. Die Schrift wurde „Keilschrift“ genannt. Während sich die keilförmigen Markierungen verbreiteten, entstanden in Ägypten und China andere Schriftsysteme. 1906 entdeckten italienische Archäologen auf Kreta eine Scheibe mit einem Durchmesser von 16 cm aus Ton, die auf beiden Seiten mit 45 spiralartig angeordneten Zeichen bedeckt war. Diese Schrift mit den schwer lesbaren Hieroglyphen wurde im 1. Jahrtausend v. Chr. auf Kreta und im Festland Griechenland entwickelt. Diese Scheibe wurde „Phaistos-Diskus“ genannt (ca. 1700 v. Chr.). In ganz Griechenland der damaligen Zeit "schrieben" die Griechen ikonographisch. Mit einer Weiterentwicklung dieser Schrift überging man auf die Silbenschrift und die Lautbuchstaben (Linear A – Linear B – Kyprische Silbenschrift ca. 1100 v. Chr.). Die Linear A wurde bis heute nicht entschlüsselt. Die Linear B jedoch, die aus 87 Symbolen besteht, wurde von Bedrich und Chadwick dekodiert.
Hersteller
- Autor
- Cecil Johnson
- Verleger
- Ekdotikos Omilos Ion
- Typ
- Technologie
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 126
- Veröffentlichungsdatum
- 1999
- Abmessungen
- 30x21 cm
- ISBN-13
- 9789604059737
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier