Auf seinem Weg von der städtischen, kirchlichen Vaterlandschaft zur finsteren Universität und vom aristokratischen Palast-Kasernen zum städtischen Schulgefängnis erkennt Der Lehrer, dass in der Gesellschaft, in der er lebt, nur die Unterworfenen, willenlosen, hilflosen Individuen sowohl körperlich als auch geistig ihren Platz haben.
Eine gesellschaftliche Behinderung, in der nur die eigenen Behinderten nützlich sind. Angesichts dieser ausweglosen Situation begibt sich Löufffer in einem Moment des Wahns und der Verzweiflung zu einer monströsen Tat: der Auslöschung seiner Männlichkeit.
So wird der Lehrer nun seine Mission perfekt erfüllen: als Behinderter wird er behinderte Schüler formen. In kurzen realistischen Szenen skizziert Brecht nicht nur die Wildheit des Nationalsozialismus, sondern auch die erbärmliche Entartung im öffentlichen und privaten Leben, im Verhalten, in den Beziehungen und im Denken der Menschen, die dieses Regime hervorruft.
Von diesen Skizzen ist Die Jüdin das herausragende Werk.
Hersteller
- Autor
- Bertolt Brecht
- Verleger
- Dodoni
- Ursprünglicher Titel
- Originaltitel
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 112
- Veröffentlichungsdatum
- 1/1977
- Veröffentlichungsdatum
- 1977
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Kino
- ISBN-13
- 9789602481639
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