Auf den ersten Blick sind die Kurzgeschichten von Männer ohne Frauen eine Sammlung von kurzen Erzählungen über Stierkämpfer, Betrüger, bestochene Boxer, Junkies und Soldaten in Krankenhäusern.
Was sie jedoch hervorhebt, sind nicht die Themen, sondern die Art und Weise, wie sie geschrieben sind, und das wird entscheidend für das gesamte spätere Werk von Ernest Hemingway sein. Denn hier hören wir diesen bewunderten, vom Autor organisierten Dialog der Menschen auf der Straße, in der Nachbarschaft, der Menschen, die an der Grenze zwischen Gesetz und Wahnsinn leben und deren Sprache der eigenen Existenz ähnelt: ohne tiefere Bedeutungen, moralisches Gewicht und ausgefallenes Erscheinungsbild.
Diese andere Haltung von Hemingway gegenüber der Sprache des Erzählens spiegelt auch seine Auffassung über die Rolle des Autors wider. Es scheint ihn nicht zu faszinieren, die Karriere eines Romanautors zu verfolgen, der die Welt von seinem Schreibtisch aus neu erschafft, sondern einfach der Versuch, das Schreiben so klar und prägnant wie möglich zu nutzen, um objektiv und mit den einfachsten Mitteln der Ausdrucksweise Fakten zu beschreiben oder ein realistischeres Gefühl von Angst und Gewalt zu rekreieren.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückentext der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Ernest Hemingway
- Verleger
- Plethron
- Ursprünglicher Titel
- Männer ohne Frauen
- Verlage
- Pläthon
- Typ
- Klassische Literatur
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 192
- Veröffentlichungsdatum
- 4/2002
- Veröffentlichungsdatum
- 2002
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789603481232
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier