Unsere Zeit hat das schwere Erbe der Ablehnung geerbt: Gottes, der Natur, der Ungleichheit. Einst konnte man Gott im Namen der Menschen, die Natur im Namen des Geistes, die Klassenstruktur im Namen der Gleichheit leugnen. Man konnte alles leugnen, jedes Atom des Vorhandenen, während man sich bemüht, das Kommen dessen, was noch nicht gekommen ist, zu verkürzen. Und das Noch... inspirierte das Opfer und rechtfertigte den Mord.
Doch wenn die Erwartungen fehlen, was bleibt dann? Da die Geschichte nicht schützt, möge ein Weg im Zufälligen gefunden werden. Und hier beginnt die Arbeit der Zustimmung. Eine schwierige Arbeit. Denn worauf wird die Erschöpfung gestützt, um ein Ja zu murmeln?
Der Stoiker, der Christ, jeder hielt auf seine Weise an der 'Akzeptanz des Geschehens' fest. Epiktet, Spinoza, Pascal ertragen, weil es ein Universum oder einen Gott gibt. Sogar der Ablehnende Nietzsche verkündet die amor fati und erwartet den Übermenschen, und Marx 'duldet' den Kapitalismus, weil er schließlich den Kommunismus erleichtern wird. Heute, im Namen wessen würde die Gegenwart erträglich werden?
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Vasilis Karapostolis
- Verleger
- Plethron
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Texte über zeitgenössische Umgangsformen
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 165
- Veröffentlichungsdatum
- 11/1990
- Veröffentlichungsdatum
- 1990
- Abmessungen
- 12x18 cm
- ISBN-13
- 9789607599148
Wichtige Informationen
Spezifikationen werden von offiziellen Hersteller-Websites gesammelt. Bitte überprüfen Sie die Spezifikationen, bevor Sie Ihren endgültigen Kauf tätigen. Wenn Sie ein Problem bemerken, können Sie melden Sie es hier