Die Kunst sollte entschieden Priorität einräumen dem, was als weibliches „Unvernünftiges“ gilt; sie sollte alles, was sich die Arroganz erlaubt, als sicher und stabil zu betrachten, als erbitterten Feind betrachten, und zeigt in der Tat die Prägung dieser männlichen Intoleranz, die auf der Ebene zwischenmenschlicher Beziehungen im internationalen Maßstab heute mehr als genug zeigt, was sie zu tun vermag.
Es ist nicht mehr Zeit, sage ich, an diesem Punkt bei edlen Absichten, bei weniger oder mehr beschämenden Kompromissen zu verharren, sondern es ist Zeit, sich in der Kunst ohne mehrdeutige Äußerungen gegen den Mann und für die Frau auszudrücken, den Mann von einer Macht abzusetzen, von der hinreichend bewiesen wurde, dass sie missbraucht wurde, um diese Macht in die Hände der Frau zu übergeben.
Alle Einwände des Mannes zurückzuweisen, solange die Frau es nicht geschafft hat, von dieser Macht ihr gerechtes Teil zu erlangen, und zwar nicht mehr in der Kunst, sondern im Leben.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückumschlag der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- André Breton
- Verleger
- Ypsilon
- Ursprünglicher Titel
- Arkan 17
- Typ
- Prosa
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 98
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2005
- Veröffentlichungsdatum
- 2005
- Abmessungen
- 11x18 cm
- ISBN-13
- 9789601701615
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