Es macht keinen Sinn zu fragen, wer oder was der erwartete Godot ist. Godot ist nichts anderes als der Name für die Tatsache, dass das sinnlos weitergehende Leben seine Anwesenheit als „Warten“ oder „auf etwas Warten“ fehlinterpretiert. Die positive Haltung der beiden Figuren, Estragon und Wladimir, ist letztendlich eine doppelte Negation: Es handelt sich um die Unfähigkeit, ihre sinnlose Position zu erkennen. Tatsächlich wird diese Interpretation auch durch die Worte des Autors selbst bestätigt, der gesagt hat, dass ihn Godot nicht so sehr interessiert, sondern das „Warten“.
Mit einem Essay von Günther Anders über die parabolische Natur des Werkes.
Hersteller
- Autor
- Samuel Beckett
- Verleger
- Ypsilon
- Ursprünglicher Titel
- Warten auf Godot
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 126
- Veröffentlichungsdatum
- 1/2007
- Veröffentlichungsdatum
- 2007
- Auszeichnung
- Nobelpreis
- Abmessungen
- 15x24 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- ISBN-13
- 9789601700182
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