DER HUNGER UND DER DURST. In einem ersten Albtraum kehrt Jean in eine baufällige Wohnung zurück, in der er vor langer Zeit gelebt hat. Seine Frau stellt sich vor, dass sie jetzt glücklich leben werden. Doch eine vergessene Angst lässt Jacques befürchten, dass dieses Erdgeschoss sein Grab werden wird.
Im zweiten Albtraum befindet er sich auf den Gipfeln seiner Hoffnung. Die Luft ist rein. Leben und Glück scheinen die Ewigkeit zu berühren. Aber Jean wirkt nicht erlöst, und am Ende erscheint sogar der Himmel wie eine Sackgasse. Es bleibt eine Art unterirdisches Kloster, wo der Held zufällig Unterschlupf in seinem dritten und letzten Albtraum findet. Zunächst wird es als Ort des Friedens dargestellt, doch am Ende quälen ihn die Mönche und zwingen ihn, der Gemeinschaft zu dienen. Die moralische Lehre des Werkes ist: „Es gibt keine Suppe für Dogmatiker“. Der Held versucht, aus den elenden Bedingungen seines Lebens zu entkommen. Am Ende kapituliert er, wird eingeebnet und versinkt in der Suppe.
DIE GLATZKOPFEN SÄNGERIN. Die Dialoge des Manuskripts, die jedoch korrekt kopiert wurden, vermischten sich. Unbestreitbare Wahrheiten wurden durcheinandergebracht. Die Figuren des Werkes leiden an Amnesie. Ein Feuerwehrmann erzählt unglaubliche Geschichten. Die elementaren logischen Wahrheiten, die in den Dialogen ausgetauscht werden, erreichen die Grenzen des Wahnsinns.
Hersteller
- Autor
- Eugène Ionesco
- Verleger
- Dodoni
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 194
- Veröffentlichungsdatum
- 11/1987
- Veröffentlichungsdatum
- 1987
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Kino
- ISBN-13
- 9789602481813
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