Es ist natürlich unmöglich, in wenigen Seiten dieses "weltgeschichtliche" Werk zu betrachten, wie es der Autor selbst nennt. Julian hatte bereits das Interesse eines anderen Großen, Goethe, geweckt, der am 5. Januar 1798 an Schiller schrieb: „… Ich möchte eines Tages… etwas furchtbares tun, indem ich einen Plan über Julian den Abtrünnigen verwirkliche…“.
Dieser philosophische Kaiser, seine turbulente Epoche, sein tragischer Tod mussten einen so sensiblen, psychologischen und mutigen Dramatiker wie Ibsen faszinieren. Zweifellos hat Ibsen die historischen Quellen studiert, wie die Verweise belegen. Doch meistens entwickelt sich die dramatische Szene selbst, getrennt von den Details, die ihm die Geschichte gibt.
Ibsen respektierte die kirchlichen Redner und Sophisten in höchstem Maße. Ihre Sprache ist rein aus ihren Schriften. Dieses Werk ist das letzte historische Drama von Ibsen. Es wurde 1873 zum ersten Mal veröffentlicht. Große Forscher von Ibsen sind sich einig, dass Ibsen im Kaiser und Galiläer seinen inneren Protest im Namen der Rechte des Individuums gegen die etablierte Form des Staates, der Kirche und der Gesellschaft zum Ausdruck bringt.
Hersteller
- Autor
- Henrik Ibsen
- Verleger
- Dodoni
- Ursprünglicher Titel
- Kaiser und Galiläer Ein Cäsars Abfall
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 396
- Veröffentlichungsdatum
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- Veröffentlichungsdatum
- 1977
- Auszeichnung
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- Abmessungen
- 14x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- ISBN-13
- 9789602481806
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