Am Ende seines Lebens kehrt Ibsen nach 25 Jahren Aufenthalt in Italien und Deutschland endgültig in seine Heimat zurück. Er hatte bereits die 60 überschritten, und die letzten Werke, die er in seinem Heimatland schreiben würde, tragen stark den Charakter der Selbstporträt und der Rückschau. Besonders "Die Wildente".
Wie sein "Meister", war Ibsen ein "Bauer" — natürlich des Theaters. Auch er hatte damit begonnen, Türme und Glockentürme zu bauen (seine poetischen Dramen, vor allem Peer Gynt und Brand), wandte sich dann jedoch dem Bau von "Häusern für Menschen" zu (seinen realistischen sozialen Dramen).
Wie Solness, fürchtete auch Ibsen die "Invasion der Jugend" und seine Überflüssigkeit durch jüngere Kollege... und gleichzeitig suchte er in der Jugend — in der weiblichen Jugend — Verbündete und Regeneratoren, die "Lebensfreude", die verloren ging, und die Wiederbelebung, die ihm fehlte.
In dieser Beziehung zur Jugend — Engel der Rettung (der zum Engel der Zerstörung wird) — ist die symbolische Personifizierung in diesem Werk die ganz junge Hilda Wangel.
Hersteller
- Autor
- Henrik Ibsen
- Verleger
- Dodoni
- Ursprünglicher Titel
- Baumeister Solness
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 102
- Veröffentlichungsdatum
- 12/1983
- Veröffentlichungsdatum
- 1983
- Auszeichnung
- -
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- ISBN-13
- 9789602481776
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