Die Periode, in der ein altes, zivilisiertes Land von der Kleinunternehmerwirtschaft zur Großindustrie übergeht, insbesondere wenn dieser Übergang durch so günstige Bedingungen beschleunigt wird, ist auch eine Periode der „Wohnungsnot“. Auf der einen Seite werden Massen von Landarbeitern abrupt in die großen Städte gezogen, die sich zu Industriezentren entwickeln.
Auf der anderen Seite entspricht die städtebauliche Anordnung dieser alten Städte nicht mehr den Bedingungen der neuen Großindustrie und den entsprechenden Verkehrsbedürfnissen. Die Straßen werden verbreitert und neue werden geöffnet. Eisenbahnen ziehen durch die Städte und reißen massenhaft Arbeiterwohnungen nieder.
Daraus ergibt sich die akute Wohnungsnot für die Arbeiter sowie für die Kleinhändler und Kleingewerbetreibenden, die von der Arbeiterklientel abhängig sind. Diese Wohnungsnot ist in Städten, die von Anfang an als Industriezentren geschaffen wurden, wie in Manchester, Linz, Bradford und Barmen-Elberfeld, unbekannt.
Im Gegensatz dazu trat sie in London, Paris, Berlin und Wien in akuter Form auf und besteht normalerweise als chronischer Zustand fort.
[Auszug aus dem Text der Einleitung]
Hersteller
- Autor
- Friedrich Engels
- Verleger
- Sygchroni Epochi
- Anzahl der Seiten
- 152
- Veröffentlichungsdatum
- 7/2012
- Veröffentlichungsdatum
- 2012
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- ISBN-13
- 9789604511402
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