Der amerikanische Stephen Crane (1871-1900), ein kämpferischer Reporter in New York, unruhiger Geist und abenteuerlustiger Typ, hatte in Amerika Aufsehen erregt, als er 1893 Das rote Zeichen des Mutes veröffentlichte, einen Kriegsroman, der heute als klassisch gilt.
Einige Jahre später, nachdem Crane einem Schiffsunglück vor der Küste Kubas entkommen war, fragte er und fand sich im turbulenten Griechenland von 1897 wieder, um den Krieg gegen die Türkei als Korrespondent der damals berühmten New York Journal zu berichten. Größtenteils basierend auf seinen Erfahrungen an der Front schrieb er diesen Roman, in dem die Leser Rufus Coleman begegnen, dem Chefredakteur der Sonntagsausgabe einer New Yorker Zeitung, eine Figur, die vom Autor selbst geformt wurde, der darum bat, in den griechisch-türkischen Krieg zu ziehen, weil ihn die Chefredaktion langweilte, vor allem aber, um seine Geliebte Marjorie zu finden.
Letztere befindet sich mit ihrer Familie in Griechenland, auf einer Reise, die ihr Vater, ein Archäologe und ehemaliger Professor von Coleman an der Universität, organisiert hat. Die erste Linie ist in erster Linie ein Roman – ein eher schräger Roman. Der wahre Kampf spielt sich im Herzen des Helden und/oder zwischen ihm und seiner Geliebten ab, um die er mit Vehemenz kämpft, aber auch mit einem furchtbaren, unerbittlichen, starren Egoismus, bis „zu dem letzten Tropfen seines Blutes“.
Der Roman hat offensichtlich griechisches Interesse. Ein Yankee an der Front von Epirus im Jahr 1897 könnte uns nicht gleichgültig sein. Ein Fremder, der mit seinem distanzierten Blick, die staubige Hauptstadt des 19. Jahrhunderts beobachten kann, mit den rudimentären Annehmlichkeiten, die Züge, die ein Jahrhundert brauchen, um ihr Ziel zu erreichen, die Griechen selbst, die lautstark und ununterbrochen plaudern, die mit allem prahlen und mit dem geringsten Schwindeln, die sich aufplustern, sobald ein Fremder ihnen die geringste Aufmerksamkeit schenkt, aber die bereit sind zu helfen, selbst unter den schwierigsten Bedingungen.
Mit anderen Worten, das allgemeine Bild der Griechen ist im Grunde nicht schmeichelhaft – und wie könnte es im Griechenland von 1897 sein? Und zudem im Kontext einer beschämenden nationalen Niederlage? Nur die natürliche Schönheit des Landes bleibt erhalten und natürlich seine glorreiche antike Vergangenheit.
AUSZUG AUS DEM NACHWORT VON ILIA MAGGLINI
Hersteller
- Autor
- Stephen Crane
- Verleger
- Metaichmio
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Ein amerikanischer Korrespondent im Krieg von 1897
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 416
- Veröffentlichungsdatum
- 2/2020
- Tastaturen
- Biografie
- Zeitraum
- Antike-Mittelalter, Nachkriegszeit
- Eigenschaft
- Künstler
- Veröffentlichungsdatum
- 2020
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- ISBN-13
- 9786180318487
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