Mit dem Gesetz 1586/1942 entschädigte Griechenland die deutschen Staatsangehörigen für alle durch die Kriegsoperationen... auf griechischem Staatsgebiet verursachten oder verursachten Schäden. Wir zahlten sofort und bar Entschädigungen, weil sie uns plünderten, weil sie uns am nächsten Tag entzogen. 50 Jahre später weigert sich die Deutsche Demokratische Republik immer noch, uns auch nur dieses Geld zurückzugeben.
Im gleichen Jahr schrieb der Generaldirektor des Finanzministeriums in seinem Bericht: "Wir haben kein Geld. Die Produktion fällt ständig. Die Preise sind auf unvorstellbare Niveaus gestiegen. Wir hungern. Wir sind krank. Die Sterblichkeit steigt bedrohlich. Wir degenerieren allmählich, sowohl materiell als auch moralisch." Dieses Griechenland der Hungersnot, der bedrohlich steigenden Sterblichkeit und des Verfalls vertraute seinen Angreifern.
1962 erkannte Griechenland, unter dem Druck der westlichen alliierten Kräfte, angeführt von Westdeutschland, die nominelle Summe seiner Vorkriegsanleihen in vollem Umfang an. Andererseits gab Deutschland von den bis 1939 auf seinem Boden eingezahlten Beträgen nur 13,5 % und in seltenen Fällen 20 % zurück. Den Rest behielt es für seinen Wiederaufbau!!!
Bei der Verfolgung der Kriegsverbrecher allerdings zeigten wir uns... unerbittlich. Von Kriegsende bis 1959 wurden 911 Anzeigen zur Verfolgung von Kriegsverbrechern eingereicht. Von diesen wurde nur EINER verurteilt und dieser wurde freigesprochen. Wie aus dem Bericht der Voruntersuchung der Staatsanwaltschaft Bochum für einen Offizier, der an der Operation von Kalavryta teilgenommen hatte, hervorgeht, waren "die Vergeltungsmaßnahmen notwendig und nach internationalem Recht zulässig, um die Gegner, also die Partisanen, dazu zu zwingen, das internationale Recht einzuhalten... daher ist auch die Beteiligung an diesen Maßnahmen in irgendeiner Form nicht illegal".
Das bedeutet, dass das Massaker von Kalavryta, die Massaker von Viannos, Distomo und viele andere nach internationalem Recht rechtskonform und notwendig waren! Es bleibt zu verlangen, dass wir uns bei dem Nachkriegsdeutschland für die Besatzungsplünderungen, die Geiselnahmen, die Massaker... entschuldigen und nicht, dass wir Reparationen, Entschädigungen und die Rückgabe des K.D. fordern.
(S. 267-269). [Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Tasos M. Iliadakis
- Verleger
- Pelasgos
- Anzahl der Seiten
- 324
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2012
- Veröffentlichungsdatum
- 2012
- Abmessungen
- 17x24 cm
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Geopolitische Region
- Griechenland & Zypern
- ISBN-13
- 9789605223007
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