Die Diskurse über Geschlecht und Sexualität während des Übergangs vom 19. zum 20. Jahrhundert erleben in ganz Europa einen beispiellosen Aufschwung in allen Bereichen der Gesellschaft: Politik, Journalismus, Wissenschaft (und Pseudowissenschaft), Philosophie, Bildende Kunst, Literatur.
Insbesondere in den Künsten bilden diese Überlegungen – eine frühe Version der „Gender Trouble“ (Butler), die als theoretische Idee gegen das 'unsrige' Millennium auftritt – einen der zentralen Kerne des damals aufkommenden, vielgestaltigen modernistischen Bewegungen.
Thomas Mann – ein Autor mit seismografischem Gespür für das, was in jeder historischen Epoche geschieht, die er während seiner langen literarischen Karriere miterlebt hat – konnte von diesem Klima nicht unberührt bleiben.
Die beiden Erzählungen seiner ersten Schaffensperiode, die hier in erster griechischer Übersetzung präsentiert werden, beschäftigen sich mit den Fragen des Geschlechts und heben die unverwechselbaren literarischen Merkmale hervor, die er später umfassend in seinen großen Werken entwickeln wird: kunstvoll kraftvolle und genussvolle Erzählweise kombiniert mit intertextuellem 'Spiel', Minimalismus, Ironie, Humor und Unterminierung.
Hersteller
- Autor
- Thomas Mann
- Verleger
- Oktana
- Typ
- Klassische Literatur
- Untertitel
- Wenn Jape und Do Escobar in einen Streit gerieten. Reduziert
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 120
- Veröffentlichungsdatum
- 2/2020
- Veröffentlichungsdatum
- 2020
- Abmessungen
- 13x19 cm
- ISBN-13
- 9786188393141
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