Die Schwangerschaftstests messen das Hormon hCG (humanes Choriongonadotropin), ein Glykoprotein, das vom sich entwickelnden Mutterkuchen unmittelbar nach erfolgreicher Befruchtung produziert wird.
Unter normalen Bedingungen und nach der Ovulation kann hCG 9-10 Tage nach der Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter im Urin nachgewiesen werden und verdoppelt sich alle 2-3 Tage, bis es bei der ersten verzögerten Periode 100 mIU/ml erreicht.
Das Auftreten von hCG kurz nach der Befruchtung und die anschließende Erhöhung seiner Konzentration während der ersten Schwangerschaftstage machen es zu einem ausgezeichneten Indikator für die frühzeitige Feststellung einer Schwangerschaft.