Soziale Kritik und Ideologie sind nicht identisch, sondern stellen zwei Momente desselben Prozesses dar, mit dem jede Gesellschaft und jeder Teil einer Gesellschaft die Bedingungen ihrer Existenz verstehen, wahrnehmen und ihre Praktiken auswählen und organisieren.
Die Schule, als sozialer Institution, die soziale Gerechtigkeit fördert, indem sie die `fähigen` aus Unwissenheit und Armut herausholt, ist eines der vielen semantischen Äquivalente, die sich um die allgemeine Idee der Demokratie entwickeln und den hegemonialen Diskurs der modernen griechischen Schule bilden. Dieser Diskurs strebt Konsens an, indem er die demokratische Funktionsweise der Institutionen bewirbt und eine Art der Erziehung des demokratischen Bewusstseins der Bürger übernimmt.
Die in diesem Buch vorgestellten Forschungen richteten sich an Studierende und Lehrkräfte mit dem Hauptziel, ihre Meinungen über die soziale Rolle der Bildungseinrichtung zu untersuchen. Die zentrale Fragestellung dieser Forschungen ist doppelt: Bilden die Wahrnehmungen der befragten sozialen Gruppen einen Diskurs des Bruchs oder einen konsensorientierten Diskurs zur offiziellen Bildungspolitik und Ideologie, und falls dieser Diskurs konsensbasiert ist, in welcher besonderen Form drückt er die direkte oder indirekte Zustimmung dieser Gruppen aus?
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- THeopoula Anthogalidou
- Verleger
- Odysseas
- Tastaturen
- Bildungswissenschaft
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 137
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 1990
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Auszeichnung
- -
- ISBN-13
- 9789602100646
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