Das Gesamtwerk von Konstantinos Christomanos sowie seine Tätigkeit als Direktor und Regisseur der „Neuen Bühne“ lassen sich nicht in ihrem vollen Umfang verstehen, ohne die detaillierte Untersuchung seiner Dramaturgie.
In "Die Aschgraue Frau" mit verschiedenen Masken, in einem symbolistischen und neoromantischen Dekor und griechischer Pracht, inszeniert Christomanos sein eigenes Drama, bereichert mit unendlichem Mitgefühl für die glorreiche Gestalt der Kaiserin Elisabeth.
In "Drei Küsse" rächt er sein Schicksal, und der Erotismus wird zum Symbol. In "Der Kurzschläfer" stirbt der Held nicht, sondern die geistige Existenz von Christomanos selbst, sein Selbstrespekt, sein Nachruhm.
Er zerreißt sich selbst und seinen Namen in seinem eigenen Theater, vor seinem eigenen Publikum. Der Nihilist inszeniert vor dem Tod noch den Zerfall seines Namens, prognostiziert selbst sein Verschwinden aus den literarischen Geschichten.
In dem endgültigen Frieden der Nichtexistenz würden auch die Masken seines widersprüchlichen Wesens ruhen: der Baron und der Clown, der Auserwählte des Geistes und der Kurzschläfer, der vielgelesene Leser von Jener und der Hofnarr des Hauses Habsburg und der literarischen Kreise Athens der belle époque, der Eingeweihte und der Karagiozis.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Walter Puchner
- Verleger
- Ekdoseis Kastanioti
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Ästhetizismus und Sensualismus im modernen griechischen Theater zu Beginn unseres Jahrhunderts
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 366
- Veröffentlichungsdatum
- -
- Veröffentlichungsdatum
- 1997
- Auszeichnung
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- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- Künstlerische Strömung
- Modernismus
- Alben
- Ja
- Themen
- Kino, Theater, Theorie & Kunstgeschichte
- ISBN-13
- 9789600319569
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