Die zentrierten Gefühle haben ihre eigene Pathologie. Die Maske der ersten Person, genauer gesagt, das Elixier des überzeugenden Erzählens, hat Möglichkeiten, das Leben aus seinen Tiefen sprechen zu lassen, als stünde es an der Grenze der Ehrlichkeit.
In dieser Kunst des trügerischen Umzugs eines Zynismus, der seine eigene praktische Ästhetik hat und im Bedarfsfall den Floh entblößt, kann Petros Tatsopoulos als Meister angesehen werden.
Mit geeigneten Masken verschiedener Figuren, die ein sicheres äußeres schlechtes Zeugnis haben, gelingt ihm ein Klima eleganter Verderbtheit, das selbstgefällig zwischen den Geschehnissen des Polizeiberichts und den Obsessions einer bewährten Erzählkunst schwankt, die den Wert im Trivialen studiert.
[Auszug aus dem Text auf der Rückseite der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Petros Tatsopoulos
- Verleger
- Ekdoseis Kastanioti
- Verlage
- Kastaniotis-Verlage
- Typ
- Prosa
- Untertitel
- Kurzgeschichten
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 135
- Veröffentlichungsdatum
- 7/1999
- Veröffentlichungsdatum
- 1999
- Abmessungen
- 15x21 cm
- ISBN-13
- 9789600325058
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