Der Band gehört zur Reihe der „Neuen Griechischen Folklore“. Die Bezeichnung „neu“ bedeutet nicht, dass es einen tiefgreifenden Bruch mit der Folklore von Politis und den wissenschaftlichen Nachfolgern gibt. Es soll lediglich zum Ausdruck gebracht werden, dass auch die Folklore, wie alle anderen Wissenschaften des Menschen, zwangsläufig weiterentwickelt wird, jedoch eine natürliche Fortsetzung der vorhergehenden Folklore darstellt.
Die Entwicklung bedeutet keinen Bruch. Gerade im Hinblick auf die Wissenschaften des Menschen, je besonnener man mit den Jahren wird, desto mehr überzeugt man sich, dass Erneuerung und Entwicklung mit der größtmöglichen Relativität verstanden werden müssen. Oft sind es gerade diejenigen, die mit übermäßiger Selbstsicherheit von radikalen Innovationen und einem entscheidenden Bruch mit der Vergangenheit einer Wissenschaft sprechen (hier geht es immer um die Wissenschaften des Menschen), die nicht über das notwendige Wissen über das, was in der Vergangenheit geschah, verfügen.
Der T.S. Eliot, der für sein modernes Gedicht stark auf die Tradition zurückgegriffen hat, hat auch den Vers geschrieben: „Was wir als Anfang bezeichnen, ist oft ein Ende“. Schließlich für einen neuen Anfang in dieser faszinierenden -für diejenigen, die sie verstehen- Solidarität der Epochen.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückcover der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Michalis G. Meraklis
- Verleger
- Ekdoseis Kastanioti
- Typ
- Soziologie, Folklore
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 242
- Veröffentlichungsdatum
- 7/1999
- Veröffentlichungsdatum
- 1999
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- ISBN-13
- 9789600324846
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