Die Erzählungen dieses Buches bilden ein Diptychon mit dem dominierenden Thema der Liebe, die in die Geheimnisse des Lebens einführt, die in Form einer schönen Frau mit göttlichem Licht fluten oder den schwierigen Weg zur Reife und Selbstkenntnis in düstere Dunkelheit stürzen kann.
In den jugendlichen Lieben erzählt Hesse aus der Ich-Perspektive, vielleicht weil die Erinnerungen, Gedanken und Gefühle des Haupthelden auch seine eigenen Erfahrungen sind; Erfahrungen, die eine entscheidende Rolle in seiner emotionalen Erziehung gespielt haben.
In den zwei Erzählungen der jugendlichen Lieben taucht der junge Held nach traumatischen Erfahrungen aus der äußeren Welt in seine eigene innere Welt ein, um zu erkennen, dass der einzige Ausweg zur Rettung die Rückkehr zu den Wurzeln, ins Geburtsdorf, an den Ort der ersten Unschuld ist... Oder vielleicht die Zuflucht zu anderen - verborgenen - Bereichen, jenseits der Grenzen des menschlichen Verstandes: im transzendenten Raum der Metaphysik.
[Auszug aus dem Text auf der Rückseite der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Hermann Hesse
- Verleger
- Astarti
- Ursprünglicher Titel
- Taedium vitae, Fragment aus der Jugendzeit
- Typ
- Klassische Literatur, Prosa
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 95
- Veröffentlichungsdatum
- 1995
- Abmessungen
- 13x21 cm
- ISBN-13
- 9789602630327
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