„...Griechenland kann das Besatzungsdarlehen und die Reparationen nicht verlangen, denn durch geheime Protokolle und geheime Vereinbarungen, die die Regierung 1959 unterzeichnet hat, hat es auf alle Ansprüche gegenüber Deutschland verzichtet.“ Diese schockierende Aussage machte der deutsche Kanzler Herr H. Kohl am 26. Mai 1991 in Kreta, wo er als offizieller Gast zum 50. Jahrestag des Kampfes des kretischen Volkes gegen den Nazismus anwesend war.
Die damalige griechische Regierung schwieg zu dieser Provokation des deutschen Offiziellen. Herr Karamanlis, Präsident der Hellenischen Republik und der tatsächliche Empfänger der „Offenbarung“, da er 1959 Ministerpräsident war, gab eine lakonische Erklärung ab, die lautete: „Es gibt keine geheimen Vereinbarungen und geheimen Protokolle mit Deutschland.“ Da es also keine geheimen Vereinbarungen und geheimen Protokolle gibt, und die Verantwortlichen aller Nachkriegregierungen erklären, dass das Thema der Kriegsreparationen und des Besatzungs „darlehens“ offen ist und dass die offiziellen Texte und Vereinbarungen gelten, warum fordern sie dann nicht den enormen Betrag ein, der zu einem minimalen Zinssatz, nach heutigem Stand über 22 Billionen Drachmen beträgt?
Diese Frage sowie die Aussage von Kohl müssen beantwortet werden, und zwar praktisch. Das Schweigen in solchen Fällen ist kein... Gold!
Hersteller
Spezifikationen
- Autor
- Mitsos Kostopoulos
- Verleger
- Ekdoseis Kastanioti
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Deutsche Reparationen, Besatzungsdarlehen
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 308
- Veröffentlichungsdatum
- 7/1998
- Veröffentlichungsdatum
- 1998
- Abmessungen
- 14x20.5 cm
- ISBN-13
- 9789600322224
Buchart
- Vielfalt, Gerechtigkeit & Inklusion (DEI)
- Nein
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