In dieser Studie hat der Autor Dokumente, Archive, Daten und Literatur aus verschiedenen Quellen gesucht, um die historische Realität Kleinasiens zu durchdringen, beginnend mit Ereignissen, die vor etwa einem Jahrtausend stattfanden und die Wandlung der einheimischen Christen in „Türken“ und „Muslime“ betreffen (mit den jüngsten Enthüllungen über die Herkunft vieler führender Beamter und Politiker der Türkei, wie Erdoğan, Kemal selbst und sogar Mohammed II. der Eroberer).
All diese Elemente sowie die Lebensbedingungen der Minderheiten in der Türkei führen zu der Schlussfolgerung, dass alle alten und entfremdeten Bewohner Kleinasiens auf das Licht im Phanar und in der Orthodoxie warten und suchen, um ihr eigenes NEUES BYZANZ zusammen mit den mittlerweile bewusst gewordenen Osmanen wiederherzustellen. Diese Völker, die Völker Kleinasiens sind und unter keinen Umständen Türken sind, haben das Recht, sich selbst zu definieren, national und religiös, wie sie es wünschen.
Es war ein winterlicher Tag im November 1991, als ich, ein junger Oberstleutnant, in Ankara als Militärattaché der Griechischen Botschaft ankam. Mein Vater, Stergios, geboren 1914 in Charioupoli in Ostthrakien, von einem Kreter und einer Ostthrakierin, beschrieb mir in seinen Märchen einen geliebten und gesegneten Ort; aber außerhalb der Welt des kindlichen Traums schwebten Fragen, ob ich ihn weiterhin lieben sollte.
Ich wollte selbst herausfinden, ob nach der Vertreibung der Kleinasiatischen Katastrophe noch Fragmente der Griechen und der Völker Kleinasiens vorhanden waren oder ob nur zerbrochene Marmorstücke übrig geblieben waren. Ich blieb drei Jahre und kehrte im Sommer 1998 als Verteidigungsattaché nach Ankara zurück, mit nicht mehr meinen Kindermärchen im Gepäck, sondern mit Wissen über das moderne Türkei und der Gewissheit, dass um mich herum alle Völker lebten, die seit vielen tausend Jahren diesen Ort bewohnen.
So entstand die Idee, das Thema detaillierter zu betrachten, beginnend mit der Schlacht von Manzikert (1071) bis heute, im Jahre unseres Herrn 2012, und meine Liebe zum heutigen Bewohner der Türkei zu stärken, aber mit Fragen zur aufkommenden Neo-Ottomanismus, der diejenigen beherrscht, die weiterhin Freundschaften, Werte und Nachbarschaft in Frage stellen.
Hersteller
- Autor
- Fragos S. Fragoulis
- Verleger
- Ekdotikos Oikos A. A. Livani
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- Allgemeine Geschichte
- Motiv
- Weltgeschichte, Byzanz, Antikes Griechenland
- Zeitraum
- Osmanische Periode
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 558
- Veröffentlichungsdatum
- 10/2012
- Veröffentlichungsdatum
- 2012
- Abmessungen
- 14x27 cm
- ISBN-13
- 9789601425634
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