„Betrachtet nur dies und widmet euren Verstand ausschließlich diesem Gedanken: ob das, was ich sage, gerecht ist oder nicht“. Platons Bericht über den Prozess und den Tod des Sokrates (399 v. Chr.) ist ein bedeutender Moment in der klassischen Literatur und im Leben des klassischen Athen. In diesen vier Dialogen entwickelt Plato den sokratischen Glauben an die Verantwortung für sich selbst und zeigt Sokrates, wie er unter seiner Philosophie lebt und stirbt.
Im Euthyphron diskutiert Sokrates die Güte vor dem Gerichtsgebäude; in der Apologie sieht man ihn im Gericht, wo er alle Anklagen der Gottlosigkeit zurückweist; im Kriton lehnt er eine Bitte ab, aus dem Gefängnis zu entkommen; und im Phaidon begegnet Sokrates seinem bevorstehenden Tod mit Gelassenheit und fähiger Diskussion über die Unsterblichkeit.
Christopher Rowes Einführung zu seiner kraftvollen neuen Übersetzung untersucht die Themen Identität und Konfrontation des Buches und erforscht, wie sein Inhalt weniger historisches Faktum als vielmehr eine Förderung von Platons sokratischer Philosophie ist.
Seiten: 256, Abmessungen: 13x13cm
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