Vielleicht ist heute der Zeitpunkt gekommen, an dem wir graben und unter dem Boden die wahre Kirche finden. Eine Ausgrabung, die zusammen mit der Offenbarung des Vergessenen auch die Entdeckung all jener Schichten der Aufschüttungen ermöglicht, die allmählich und unmerklich das Gesicht der orthodoxen Theologie verborgen haben, und an ihrer Stelle die Fetische einer ideologischen Theologie und Orthodoxie hervorbrachten.
Das heißt, einer theologischen Heidnerei, nach dem Bild und der Ähnlichkeit der entsprechenden pastoralen Heidnerei, die manchmal aus der totalen Homogenisierung schöpft, also der Abschaffung der vielfältigen Vertrautheit mit dem Evangelium, und manchmal aus der absoluten Privatheit, der Unfähigkeit, diejenige andere und de facto subjektive-substanzielle Verständigung zu kirchlich zu machen. In einem solchen Bestreben kann man nicht anders, als von den wesentlichen und grundlegenden Punkten auszugehen. Von denjenigen, die tatsächlich die Art des Bestehens ausmachen und die, wenn sie verletzt werden, die Existenz selbst in Frage stellen.
Ohne jeden Zweifel muss also der Anfang bei den ewigen Themen der Liebe und des Todes gemacht werden, Realitäten, die, wenn nicht mehr, den Inhalt der Kultur selbst definieren und die Grundlage der „Missverständnisse“ bilden, die das moderne Leben und die Theologie tödlich verletzen. Wie Giannis Tsarouchis sehr treffend bemerkte: „Die Qualität einer Kultur zeichnet sich durch ihre Haltung gegenüber der Liebe und dem Tod aus.“
Hersteller
- Autor
- CHrysostomos Stamoulis
- Verleger
- Armos
- Sprache
- Griechisch
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 436
- Veröffentlichungsdatum
- 2/2020
- Veröffentlichungsdatum
- 2020
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789606152665
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