Als die erste moderne Autobiografie bekannt, sind die „Bekenntnisse“ ein erstaunliches Werk mit scharfer psychologischer Einsicht. Jean-Jacques Rousseau (1712-78) formulierte leidenschaftlich seinen Widerstand gegen die Ungleichheit, von der er glaubte, dass sie in der zivilisierten Gesellschaft verankert sei. In den „Bekenntnissen“ lässt er die ersten dreiundfünfzig Jahre seines radikalen Lebens lebendig wiederauferstehen – von seiner Kindheit, in der die Quelle seines Glaubens an die Unschuld der Kindheit sichtbar wird, bis zur Entwicklung seiner philosophischen und politischen Ideen, seinem Kampf gegen die französischen Behörden und seiner Verbannung aus Frankreich nach der Veröffentlichung von „Emil“. Die „Bekenntnisse“ stellen ein Leben voller Abenteuer, Verfolgung, Paranoia und glänzender Errungenschaften dar und sind ein wegweisendes Werk eines der größten Denker der Aufklärung, das unmittelbaren Einfluss auf das Werk von Proust, Goethe und Tolstoi, unter anderem, hatte.
Seiten: 608
Abmessungen: 13,1 x 13,1 cm
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Inhalt
- Philosophische Strömung/Schule
- Aufklärung
- Lesestufe
- Klassische Texte
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