„Aber in jenen Jahren hatte ich für mich keine Zweifel zu diesem Thema: Ich mochte nicht, was wir 'körperliche Genüsse' nennen, denn sie sind wirklich immer bedeutungslos. Das einzige, was mir gefiel, war alles, was wir 'schmutzig' nennen. Auch das übliche Gelage befriedigte mich nicht, im Gegenteil, denn das Einzige, was es tut, ist, das Gelage zu beschmutzen, und es lässt unberührt, auf die eine oder andere Weise, etwas Höheres und vollkommen Reines. Das Gelage, das ich kenne, befleckt nicht nur meinen Körper und meine Gedanken, sondern auch alles, was mein Geist vor sich fassen kann, nämlich das große sternenklare Universum, das nur die Rolle eines Hintergrunds spielt.“ (Auszug aus dem Werk, vom Klappentext des Buches)
Die Beziehung zu den Werken von Bataille ist eine schwierige Beziehung, nicht nur weil sie eine radikale Überprüfung aller herrschenden Ansichten und eine riskante Neubewertung aller Elemente der Reflexion über den Menschen und die Welt erfordert, sondern vor allem, weil sie einen Blick fordert, der hinter den irreführenden Phänomenen die Essenz der Ereignisse, die tiefere Ursache der Taten, die innerste Herkunft der Menschheitsgeschichte betrachtet, den Punkt jener unaussprechlichen Schrecken, den wir alle bedingungslos in uns tragen, den wir nicht zu betrachten wagen, den wir ablehnen oder übersehen, denn schon der Verdacht davon macht uns verrückt, aber der die Quelle der abscheulichsten und großartigsten Taten des Menschen ist. Der Punkt, von dem die Geschichte des Auges stammt.
[Auszug aus dem Hinweis des Übersetzers]
Hersteller
- Autor
- Georges Bataille
- Verleger
- Patakis
- Ursprünglicher Titel
- Geschichte des Auges
- Typ
- Romantisch-Sentimental
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 147
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2018
- Veröffentlichungsdatum
- 2018
- Abmessungen
- 12x18 cm
- ISBN-13
- 9789605053680
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