Unmittelbar vor dem Prozess und der Hinrichtung von Sokrates im Jahr 399 v. Chr. zeigt Theaetetus den großen Philosophen, der die Natur des Wissens selbst in einer Debatte mit dem Geometer Theodor und seinem jungen Anhänger Theaetetus betrachtet.
Ihr Dialog behandelt viele Fragen, wie zum Beispiel: Ist Wissen rein subjektiv, zusammengesetzt aus dem sich ständig verändernden Fluss von Eindrücken, die wir aus der Außenwelt erhalten? Ist es besser, als 'wahres Glauben' betrachtet zu werden? Oder ist es, wie viele moderne Philosophen argumentieren, 'gerechtfertigtes wahres Glauben', wobei der Glauben durch Argumente oder Beweise gestützt wird?
Mit Geschick und Eloquenz leitet Sokrates die Debatte, zieht die Implikationen dieser Theorien heraus und unterwirft sie gnadenloser und fesselnder Kritik. Als eines der Gründungswerke der Erkenntnistheorie bleibt diese tiefgründige Diskussion über das Problem des Wissens weiterhin faszinierend und inspirierend.
Seiten: 272, Abmessungen: 12,9x12,9cm
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