Ist Historiographie - Wissenschaft oder Kunst? Keine andere Frage hat die Geschichtstheorie im 20. Jahrhundert so sehr beschäftigt wie diese. Ein wesentlicher Beitrag zur Diskussion über den Status der Geschichte war die Auffassung von Hayden White, dass Historiographie, wie auch die fiktionale Erzählung, auf der Handlung (emplotment) basiert.
Gegen diese Position verteidigten verschiedene Historiker leidenschaftlich den wissenschaftlichen Charakter der Geschichte. Auf der einen Seite untergräbt die Erzählung die positivistische Geschichtstheorie, auf der anderen Seite unterscheidet die Existenz eines „Bezeichnenden“ die Geschichte von der Fiktion.
Das Buch von Antonis Regakos zeigt, dass dieser duale Charakter der Historiographie bereits in ihren frühen Stadien vorhanden ist. (. . .) Das Buch „Das Vergangene erfinden. Geburt und Blüte der historiographischen Erzählung in der klassischen Antike“ bietet nicht nur eine ausgezeichnete Darstellung der antiken griechischen Historiographie, sondern hilft uns auch, die modernen theoretischen Diskussionen über die Geschichte besser zu verstehen.
[Auszug aus dem Text auf der Rückseite der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Antonis V. Regakos
- Verleger
- Gutenberg
- Skroutz Buchpreise 2025
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- Akademisch
- Motiv
- Altes Griechenland, Wissenschaft der Geschichte
- Zeitraum
- Mittelalter
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Entstehung und Blütezeit der historiografischen Erzählung in der klassischen Antike
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 239
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2009
- Veröffentlichungsdatum
- 2009
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789600113082
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