Zusammenfassung Es wird erklärt, dass es keine Kontinuität zwischen den alten und den modernen Griechen gibt, nicht einmal mit denjenigen des Kaiserreichs von Konstantinopel. So wird auf verschiedene wissenschaftlich klingende Weise die Theorie von Fallmerayer wiederbelebt. Es war unbestreitbar schwierig, eine kontinuierliche und stabile Präsenz von Griechen unter Bedingungen der Unterwerfung und Sklaverei zu haben. Doch die griechische Welt ist eine fortwährende und dynamische Präsenz und überragt oft den „wilden Sieger“ (ferum victorem), wie Horaz sagt.
Das griechische Element konnte auch die extremen christlichen Reaktionen überwinden und dem Christentum universelle Durchlässigkeit verleihen. Es ist der unbestreitbarste Beweis griechischer Kontinuität, seinen geistigen und sprachlichen Kulturkreis von innen heraus dem aufzuzwingen, der offiziell herrscht. Außerdem wird behauptet, dass jeder Anschein griechischer Identität im Meer der Bevölkerungselemente verloren gegangen ist, die als Eindringlinge den griechischen Raum überfluteten.
Die Anwesenheit solcher und anderer Völker im griechischen Raum ist unbestreitbar. Was jedoch Fallmerayer und seinen heutigen Nachfolgern entgangen ist, ist Folgendes: Keines dieser Völker wurde zur Macht. Im Gegenteil, im Laufe der Zeit hat die griechische Welt die fremden Elemente assimiliert.
Inhalt: Vorwort des Herausgebers || Vorwort von Laokrate Vassi || KAPITEL A: Verantwortungserklärung || KAPITEL B: Die griechische Mischgemeinschaft || KAPITEL C: „Nacht in den Porofarainge“ || KAPITEL D: Die Infragestellung der Kontinuität - Fallmerayer Fall || KAPITEL E: Griechen und Europäer || KAPITEL F: Die Physiognomie und die Präsenz des Byzantiums || KAPITEL G: Vom Geschlecht zur Nation || KAPITEL H: Die nationale Erweckung und der „Geist von Mystra“ || KAPITEL I: Dimitsana - Ambelakia - Moschopolis: Drei besondere Fälle || KAPITEL J: Das Bewusstsein der Hellenität bei den Kämpfern von '21 || KAPITEL K: Elemente der altgriechischen Kultur in unserer Volkskultur || KAPITEL L: Die Sehnsucht nach der griechischen Antike || KAPITEL M: Eine stolze griechische Haltung „Wir sind von uns selbst weggegangen“ || KAPITEL N: Falten im Unvergänglichen.
Bemerkungen Vorwort: Giorgos Dardanos
Hersteller
- Autor
- Sarantos Kargakos
- Verleger
- Gutenberg
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- Zeugnis
- Motiv
- Weltgeschichte, Byzantinisches Reich, Antikes Griechenland, Wissenschaft der Geschichte
- Sprache
- Griechisch
- Untertitel
- Die Zeichen unserer schlechten Zeiten
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 338
- Veröffentlichungsdatum
- 11/2020
- Veröffentlichungsdatum
- 2020
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789600121407
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