Der lateinische Schriftsteller Tertullian (155 n. Chr. – 240 n. Chr.) führte den Begriff „Persona“ in die Theologie ein. Er ist der erste Autor, der das Wort „Trinitas“ in Latein verwendet. Er behauptet, dass die Personen der Heiligen Dreifaltigkeit gezählt werden können, sodass ihre „distinctio“ (Unterscheidung) und „dispositio“ (Einteilung) keine „separatio“ (Trennung) zwischen ihnen schaffen. Die drei göttlichen Personen sind ein „unus“, jedoch bilden sie kein einzelnes Individuum „unum“.
In der Geschichte der Dogmen hat Tertullian das große Vorrecht, der Theologie die Grundlagen für die korrekte Formulierung des Trinitätsdogmas: „una substantia – tres personae“, geliefert, wobei sowohl das Wesensgleiche der drei göttlichen Personen als auch ihre subsistenzielle Unterscheidung betont wird, die zudem einen gewissen Einfluss auf die Formulierung des Nicäa-Dogmas im Jahr 325 n. Chr. hatte.
Obwohl er vier verschiedenen Lebensphasen durchlief, nämlich von der „orthodoxen Phase“ bis zur vollwertigen „montanistischen Phase“, scheint seine Theologie, wie aus seinem dogmatischen Werk „Gegen Praxeas“ (Adversus Praxean), einem Juwel der trinitarischen Theologie, hervorgeht, nicht negativ beeinflusst worden zu sein.
Hersteller
- Verleger
- Mparmpounakis CH.
- Untertitel
- Der Beitrag Tertullians zur theologischen Formulierung der Trinitätslehre
- Motiv
- Theologie & Dogma
- Umschlag
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 150
- Sprache
- Griechisch
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2020
- Veröffentlichungsdatum
- 2020
- Abmessungen
- 14x21 cm
- Taschenformat
- Nein
- ISBN-13
- 9789602673805
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