„Ich habe nicht viel mehr zu sagen. Ich wiederhole nur – erinnert euch immer an eure Pflicht, die Feindschaft gegenüber dem Menschen und seine Machenschaften. Was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind. Was auf vier Beinen geht oder Flügel hat, ist ein Freund. Und denkt auch daran, dass wir im Kampf gegen den Menschen nicht seinem Ebenbild werden dürfen. Selbst wenn ihr ihn beherrscht, solltet ihr seine Verderbtheit nicht übernehmen. Kein Tier sollte je in einem Haus leben, im Bett schlafen, Kleidung tragen, alkoholische Getränke trinken, rauchen, Geld berühren oder am Handel teilnehmen. Alle Gewohnheiten des Menschen sind trügerisch. Und vor allem, kein Tier darf zum Tyrannen seiner eigenen Art werden. Ob schwach oder stark, klug oder naiv, wir sind alle Brüder. Kein Tier sollte ein anderes Tier töten. Alle Tiere sind gleich.“
„Alle Tiere sind gleich, aber einige Tiere sind gleicher als die anderen.“ Dieser Satz von George Orwell aus der Farm der Tiere ist in die Geschichte und das Gemeinschaftsbewusstsein vieler verschiedener Völker, aus unterschiedlichen Kulturen, eingegangen und spricht das Herz aller denkenden Menschen an, die die Güter der parlamentarischen Demokratie zu schätzen wissen.
Wer sagt das? Die Schweine der Farm, die, nach der Revolution gegen die Menschen-Herren und dem Sturz der Letzteren, nicht die Gleichheit zwischen den Tieren etablieren, die das ursprüngliche Ziel der Revolution war, sondern ein totalitäres Regime unter der absoluten Macht des Schweins namens „Napoleon“ einrichten.
Allegorische Novelle, geschrieben 1945 (nur drei Jahre vor dem „Bruder“-Werk, 1984), inspiriert die Farm der Tiere von den Ereignissen und Konsequenzen der Russischen Revolution von 1917: wie die Vision einer Gesellschaft gleichberechtigter Bürger allmählich in ein alptraumhaftes, autoritäres Regime umschlug, das Andersdenkende gefangen hielt und auslöschte.
Orwells Polemik gegen den Stalinismus (vor allem hervorgerufen durch die Erfahrungen, die er im Spanischen Bürgerkrieg gemacht hat) findet hier, und vor 1984, ihren Höhepunkt.
Als klassisches Werk hat die Farm der Tiere vollkommen unterschiedlichen Generationen von Lesern gefallen und wurde viele Male ins Kino, Fernsehen und Theater adaptiert, während sie auch zu einem Comic wurde.
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„Ich habe nicht viel mehr zu sagen. Ich wiederhole nur – erinnert euch immer an eure Pflicht, die Feindschaft gegenüber dem Menschen und seine Machenschaften. Was auf zwei Beinen geht, ist ein Feind. Was auf vier Beinen geht oder Flügel hat, ist ein Freund. Und denkt auch daran, dass wir im Kampf gegen den Menschen nicht seinem Ebenbild werden dürfen. Selbst wenn ihr ihn beherrscht, solltet ihr seine Verderbtheit nicht übernehmen. Kein Tier sollte je in einem Haus leben, im Bett schlafen, Kleidung tragen, alkoholische Getränke trinken, rauchen, Geld berühren oder am Handel teilnehmen. Alle Gewohnheiten des Menschen sind trügerisch. Und vor allem, kein Tier darf zum Tyrannen seiner eigenen Art werden. Ob schwach oder stark, klug oder naiv, wir sind alle Brüder. Kein Tier sollte ein anderes Tier töten. Alle Tiere sind gleich.“
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Produktanleitungen
- Autor
- George Orwell
- Verleger
- PSychogios
- Typ
- Klassische Literatur, Sozial
- Untertitel
- Taschenversion
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 176
- Veröffentlichungsdatum
- 3/2021
- Veröffentlichungsdatum
- 2021
- Abmessungen
- 11x18 cm
- ISBN-13
- 9786180139044
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