Der harmlose Hund [...] Während der Besatzung erlebten sie die Qualen ihrer Leidenschaft, da sie vollkommen mittellos waren. Wie die ganze Welt waren sie auf der Jagd nach einem Stück Brot. Die Viertel ächzten, die Menschen starben auf der Straße.
Der Sohn, ein Kind noch, in der frühen Jugend, kämpfte mit ein paar anderen aus der Nachbarschaft, um heimlich auf einen deutschen oder bulgarischen Lkw zu springen und etwas Brot oder andere Nahrungsmittel zu stehlen. Sie schafften es so gut und so oft wie der alte Mann, der zu den Lebensmittelläden und Schwarzmarkt-Händlern ging und um ein paar Johannisbrot und Rosinen bat. Gewöhnlich kam er mit leeren Händen zurück.
Alle Schmuckstücke, die seine Frau hatte, waren frühzeitig zu Rauch geworden. Sie hatten sie an die Goldhändler verkauft und an all die Nagetiere, die in Scharen aus ihren Löchern auftauchen, wenn die Dinge schwierig werden, um anderen das Blut auszusaugen.
Verzweifelt machte er schließlich die Not zur Tugend: Eines Tages stand er auf und ging mit einem Gaskocher ins Dorf. Er hatte lange keine Natur und keine Verwandten gesehen. Sie empfingen ihn kühl und taub. Sie hatten gerochen, worum es ging.
Hersteller
- Autor
- Zisis Sarikas
- Verleger
- Panoptikon
- Typ
- Prosa
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 155
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2012
- Veröffentlichungsdatum
- 2012
- Abmessungen
- 14x21 cm
- ISBN-13
- 9789609470162
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