Geschichtsbücher

Ξένη δεν είσαι εσύ εδώ στην Καλημέρα: Επί τα ίχνη του ελληνικού πολιτισμού εκτός των συνόρων της Ελλάδας, Zeni su en ise ettu 'sti Kalimera

Autoren: Paul Rachbauer,Reinhard Cassner,Kunrich Gehrer

Die Inschrift `Zeni su en ise ettu `sti kalimera` befindet sich auf einer antiken Säule in der Gemeinde Kalimera in Apulien. Diese griechische Inschrift in lateinischen Zeichen bedeutet, dass `Fremde...

Die Inschrift `Zeni su en ise ettu `sti kalimera` befindet sich auf einer antiken Säule in der Gemeinde Kalimera in Apulien. Diese griechische Inschrift in lateinischen Zeichen bedeutet, dass `Fremde bist du hier in Kalimera`. Diese Inschrift sowie andere Zeugnisse, wie beispielsweise die griechischsprachigen Muslime an den Südostküsten des Schwarzen Meeres,...

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Merkmale

  • Anzahl der Seiten Anzahl der Seiten 166
  • Abdeckung Abdeckung Leder
  • Erscheinungsjahr Erscheinungsjahr 2008
  • Verleger Verleger Ianos
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Die Inschrift `Zeni su en ise ettu `sti kalimera` befindet sich auf einer antiken Säule in der Gemeinde Kalimera in Apulien. Diese griechische Inschrift in lateinischen Zeichen bedeutet, dass `Fremde bist du hier in Kalimera`. Diese Inschrift sowie andere Zeugnisse, wie beispielsweise die griechischsprachigen Muslime an den Südostküsten des Schwarzen Meeres, weckten unser Interesse, Spuren der griechischen Kultur außerhalb Griechenlands zu suchen. Auf diese Weise wurden schließlich sieben Reisen unternommen, die uns von Kalabrien bis nach Armenien führten.

Die meisten Deutschsprachigen können sich noch nicht einmal vorstellen, wie viele griechische Wörter in die deutsche Sprache eingedrungen sind. Es genügt, nur die Wörter Philosophie (φιλοσοφία), Psyche (ψυχή) oder Gynakologie (γυναικολογία) und Kalligraphie (καλλιγραφία) sowie Apotheke (φαρμακείο oder anders αποθήκη von Medikamenten) zu erwähnen. Wenn wir jedoch tiefer in die griechische Sprache eintauchen, werden wir auch andere Wörter entdecken, die eine Entsprechung im Deutschen finden: Das Wort Mutter von `μητέρα`, Vater von `πατέρας`, Ture von `θύρα` und viele andere, die die Hypothese eines gemeinsamen sprachlichen Ursprungs untermauern.

Die Wissenschaft schlussfolgert aus dem Vorangegangenen die Existenz einer sprachlichen Gruppe indoeuropäischer Herkunft in der fernsten Vergangenheit. Zu dieser Gruppe gehören sowohl die romanischen als auch die germanischen Sprachen, sowie das Sanskrit in Indien, die persische (Farsi) und die griechische Sprache. Die ersten schriftlichen Monumente, die die Existenz der (mykenischen) griechischen Sprache belegen, datieren aus dem 14.-12. Jahrhundert v. Chr.. Das sogenannte Altgriechisch unterteilte sich in verschiedene, deutlich voneinander differenzierte Dialekte, was wir bereits aus unseren Schuljahren im klassischen Gymnasium von Bregenz wussten.

Denn gerade diese Existenz klar unterschiedlicher Dialekte hat uns natürlich nicht gerade bei dem Erlernen des Altgriechischen geholfen. Jemand, der Herodot lesen konnte, bedeutete nicht, dass er auch Homer verstehen konnte. Die einzelnen griechischen Sprachformen waren der achaische, der eolische, der dorische, der ionische und der attische Dialekt. All diese bildeten ab dem 4. Jahrhundert die sogenannte `koiné`, aus der eine neue griechische Sprache entstand, die Sprache des Neuen Testaments.

Seit dem 18. Jahrhundert wurde die neugriechische Sprache in `Katharevousa`, die stärker den Strukturen der altgriechischen Sprache folgte, und in die vom Volk gesprochene `Demotiki` unterteilt. Das Neugriechische wird heute von etwa 16-18 Millionen Menschen gesprochen. Obwohl es schon eine Weile her ist, dass das Griechische die internationale Verkehrssprache im Raum des östlichen Mittelmeers war, treffen wir dennoch bis heute und außerhalb Griechenlands Sprecher der griechischen Sprache an, abgesehen von den Migranten der neueren Zeit. Das `Bogen` erstreckt sich von Süditalien bis zum Kaukasus.

Bis zu den Anfängen des 20. Jahrhunderts identifizierte sich das Gebiet der griechischen Sprache im Wesentlichen mit den Gebieten der Kolonisierung der Griechen in der Antike, mit Ausnahme Italiens. [...] Dieses Buch erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch, noch fordert es auf, als systematische Darstellung der griechischen Migration betrachtet zu werden. Es möchte jedoch auf die eine oder andere Weise einen Hinweis zur Bedeutung des historischen Bewusstseins geben, stets im Rahmen der Interpretation und des Verständnisses der Gegenwart. Für einige könnte es vielleicht auch der Anstoß zu einer Reise ins Gebiet des einstigen Hellenismus sein.

[Auszug aus dem Text der Einleitung der Ausgabe]

Hersteller

Autoren
Paul Rachbauer, Reinhard Cassner, Kunrich Gehrer
Verleger
Ianos
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Zeugnis
Motiv
Neuere und moderne Griechenland, Geschichte des Pontus, Byzanz, Antikes Griechenland, Geschichte Asiens
Zeitraum
Bronzezeit
Sprache
Griechisch
Untertitel
Zeni su en ise ettu 'sti Kalimera
Abdeckung
Leder
Anzahl der Seiten
166
Veröffentlichungsdatum
-
Veröffentlichungsdatum
2008
Abmessungen
15x24 cm
ISBN-13
9783701730742

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