Die vorliegende Studie untersucht den Islamisierungsprozess der Griechen Kleinasiens, die entweder nicht weggehen wollten, oder es nicht schafften, oder während des Zeitraums 1919-1925 verlassen wurden, basierend auf den Geschichten und Erzählungen der Menschen, die diese Ereignisse erlebt haben, sowie den Essenzen ihrer Erinnerungen.
In diesem Werk, das im Rahmen der mündlichen Geschichte angesiedelt ist, wird hauptsächlich die Kraft der Mikronarration und weniger die der Makronarration genutzt. Daher gewinnt der Zugang zu den Erinnerungen, die im Gedächtnis der Menschen verborgen sind, besondere Bedeutung, ohne Verallgemeinerungen zuzulassen.
Durch Interviews mit 6 Personen entstand eine Einheit in der Erzählung, die darauf abzielte, das Gedächtnis und zugleich das Vergessen zu verstehen. Die Feldforschung wurde hauptsächlich in Ankara und Izmir durchgeführt. Einige der Teilnehmer an den Interviews waren Kinder derjenigen, die die Ereignisse erlebt haben, während andere deren Enkel waren.
Die Erfahrungen von Migration, Verweildauer, Islamisierung, Assimilation und kultureller Integration wurden im zeitlichen Rahmen vor, während und nach dem „Bevölkerungsaustausch“ erfasst. Die vorliegende Studie wird dem Lesepublikum unverändert übergeben, wie sie 2017 an der Hacettepe-Universität im Fachbereich Kulturwissenschaften und Kommunikationsmedien im Rahmen eines Masterprogramms ausgearbeitet wurde.
Diese Arbeit wurde 2019 in der Türkei vom Verlag „Libra Kitap“ veröffentlicht.
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