Ende der 1980er Jahre, noch Student, fand ich mich im „Stratos“ in der Filellinon wieder. Nach Mitternacht trat Dionysiou mit festem Schritt und majestätischer Attitüde auf, ohne billige Effekthascherei, Figuren und Tricks.
Vorher hatte die Band ein instrumentales Potpourri seiner Hits gespielt. Vom „Palaiatzis“ über den „Thessaloniki“, von „Hypokrineis“ bis „Ich, der Fremde“, von „Warum, mein Gott, das Leben“ bis „Hätte ich den Mut“. Und dennoch gelang es Stratos mit seinem Blick, seinem Glanz, seiner Anmut und seinem Prestige, die Blicke auf sich zu ziehen und die Show zu stehlen, bevor er überhaupt zu singen begann.
Ehrfurcht, aber auch Vertrautheit strahlte seine Haltung, sein Gang, sein zurückhaltendes Lächeln aus, die Art und Weise, wie er das Mikrofon hielt und sich an die Musiker wandte. Man verstand sofort, dass die Bühne und das Lokal für ihn etwas wie sein Zuhause waren und er, als Gastgeber, seine Gäste empfangen und umsorgen musste.
Es war von weitem zu erkennen, dass Stratos seine Rolle genoss, aber auch die Akzeptanz, die er bei den Menschen hatte, die Wertschätzung, die Bewunderung und den Respekt, den sie ihm entgegenbrachten.
Hersteller
- Autor
- Kostas Mpalachoutis
- Verleger
- Menandros
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 296
- Veröffentlichungsdatum
- 6/2021
- Tastaturen
- Biografie
- Eigenschaft
- Künstler
- Veröffentlichungsdatum
- 2021
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9786185447090
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