In jenen ersten Dämmerstunden der Freiheit saß ich wieder auf meinem Hocker, um meine Gedanken, die schrieen, zu ordnen. Einer nach dem anderen legte ich meine Gedanken auf das Rosenkranz... Herr Jesus Christus, erbarme dich unser...
Von weitem hörte man Stimmen von Menschen, Glocken und Blöken. Eine Herde, die sich auf einem hohen Rücken hinter den Felsen weidete, ging zur Dämmerung. Als die Nacht dann die Dunkelheit ausbreitete und die Glocken und Blöken verstummten, blieb nur eine Stimme zu hören, ruhig, ein vertrauter Klang, ein Lied in einem klagenden Ton... ein Samstagabend, meine Vangelitsa...
Sanfter, leiser Schmerz. Ich wusste nicht, wer trauerte, wen er betrauerte... Und dennoch war in den Tagen des Triumphes der Schmerz da, in der Seele des Menschen. Als Berge, Höhen, Bäume und Menschen in der Dunkelheit verschwanden, blieb nur der Schmerz zu hören, als ob ihn die Nacht herbeigeführt hätte.
So wie Thessalien in den Momenten ihres Triumphes um die Vangelitsas trauerte, die verloren gingen, um die jungen Frauen, die nicht lebten, um die jungen Männer, die in den Bergen und in den Sümpfen blieben. So wollte Thessalien trösten, den ewigen Schlaf all jener wiegen, die verloren gingen, damit der Moment ihres Triumphes komme.
Hersteller
- Autor
- Eyageli G. Dimoula
- Verleger
- Pelasgos
- Sprache
- Griechisch
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 326
- Veröffentlichungsdatum
- 12/2020
- Tastaturen
- Biografie
- Eigenschaft
- Autoren, Künstler
- Veröffentlichungsdatum
- 2020
- Abmessungen
- 17x24 cm
- ISBN-13
- 9789605226084
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