Die Legende des Großen Inquisitors ist eine Art Roman innerhalb des unerreichten Meisterwerks von Fjodor Dostojewski „Die Brüder Karamasow“ (veröffentlicht in 1879-80), das letzte Werk und fast das geistige Testament des großen russischen Schriftstellers (Buch V, Kapitel IV und V).
Dostojewski wagte es, die Parabel des „Großen Inquisitors“ in die Lippen eines Anarchisten, eines atheistischen und negierenden Intellektuellen, Ivan Karamasow, in einem interessanten Gespräch mit seinem Bruder, dem gläubigen und frommen Mönch Aljoscha, zu legen. Nur er konnte durch seine Infragestellung die Täuschung der institutionellen Religion offenbaren, wie sie in den Augen Dostojewskis die Papstkirche war.
In diesem Mythos kommt die philosophische, psychologische, anthropologische und theologische Sichtweise Dostojewskis auf die Dinge der Welt und des Lebens zum Vorschein. Nach den Zeichen und Wundern, nach der Christologie der Macht, die Dostojewski bis zur Festnahme Christi durch den Großen Inquisitor einfügt, folgt die Beschreibung der Dämonologie der päpstlichen Macht, die sich so entfaltet, dass der juristische, dogmatische, soziale und moralische Hintergrund des römisch-katholischen Glaubens ausreichend erleuchtet wird.
Der Papismus bindet die Menschen an den Wagen des Materialismus und des epikureischen Hedonismus und verfälscht die reinste evangelische Idee der Freiheit in Christus.
[Auszug aus dem Text auf dem Rückdeckel der Ausgabe]
Hersteller
- Autor
- Fyodor Dostoevsky
- Verleger
- Sygchroni Penna
- Typ
- Klassische Literatur, Prosa
- Untertitel
- (Ewood, über die Dämonologie der päpstlichen Autorität)
- Abdeckung
- Weich
- Anzahl der Seiten
- 128
- Veröffentlichungsdatum
- 2/2013
- Veröffentlichungsdatum
- 2013
- Abmessungen
- 20x27 cm
- ISBN-13
- 9789607591845
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